04.12.2016

Brauchtum Barbarazweige

Der Brauchtum spielt hierzulande eine wichtige Rolle, deshalb widmen wir uns heute einmal einem Weihnachtsbrauch.

Die Barbarazweige, sind Zweige von Obstbäumen, vorzugsweise von Kirschbäumen. Je nach Gegend werden aber auch Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Zwetschgenzweige verwendet. Die Zweige werden nach einem alten Brauch am 4. Dezember Morgen, am Tag der heiligen Barbara, geschnitten und in warmes Wasser in der Nähe eines Ofens in einer Vase platziert.


Die heilige Barbara wird als die Schutzpatronin der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuergefahr, Patronin der Bergleute gesehen und ist somit eine der vierzehn Nothelfer. Nach altem Volksglauben bringt das Aufblühen bis zum Heiligen Abend Glück im kommenden Jahr. Teilweise kann man die einzelnen Blüten im vorhinein mit Namen beschriften und jener Name der zuerst blüht wird besonders viel Glück haben im folgenden Jahr. In früherer Zeit wurden die Namen aller Verehrer eines jungen Mädchen den Ästen zugewiesen. Der Zweig der zuerst blüht, soll auf den zukünftigen Bräutigam hinweisen.


Sollten die Blüten bis zum Heiligen Abend nicht blühen, dann ist im kommenden Jahr mit Unglück zu rechnen.
Wir hoffen natürlich, dass die heiligen Barbarazweige schön blühen, damit das Jahr 2017 wieder erfolgreich für uns wird.

25.10.2016

REISE DURCH EUROPA

An einem Abend durch ganz Europa das schafft man nicht so einfach, aber im BICHLHOF ist es möglich.
Am 07. und 08. Oktober fand das Dinner mit dem besonderen Motto in den Bichlhof Restaurants statt. Mit kulinarischen Highlights haben wir unsere Gäste und vor allem Freunde mit Gaumenfreuden verwöhnt. Unser langjähriger Garant für ausgezeichnete Kreationen und Küchenchef Karl Aichholzer mit seinem Team haben sich kreativ ausgelebt.


Unsere Reise begann in Österreich mit verschiedenen Amuse Gueule wie zum Beispiel frisches Bauernbrot mit luftgetrocknetem Hirschschinken und Kärntner Kasnudeln.
Danach machten wir einen kurzen Zwischenstopp im beliebten Nachbarland "Bella Italia" und servierten eine Vorspeise mit verschiedenen Antipasti
Auf unserer Reise durch Europa darf natürlich Portugal nicht fehlen und was kann es besseres geben wie eine original Cataplana (Fischsuppe) und frisch gebackenes Brot. Da kann man förmlich das Meer riechen... mmmmmmh
Am Höhepunkt unserer Reise begrüßen wir mit einem "Hola" Spanien. Dazu kredenzen wir eine Krone vom Ibericoschwein in Chorizoöl confiert. Das Iberico Schwein glänzt durch besonders zartes Fleisch und einen ausgezeichneten Geschmack. 
Am Ende unserer Reise durch Europa (ja leider ist es schon wieder vorbei) kehren wir an den Beginn zurück und zwar in das Heimatland mit einer echt traditionellen und bäuerlichen Nachspeise. Schlosserbuam mit hausgemachtem Zwetschgeneis und Kastanienterrine. 

Die dazu passende Weinbegleitung haben die Reise durch Europa perfekt gemacht. 
Wir freuen uns schon auf die nächsten kulinarischen Abende in Kitzbühel. 

18.05.2016

HEILKRAFT von der Wiese

Die bei Kindern beliebte Pusteblume gilt als abolutes Universalgenie unter den vielzähligen Heilkräutern. Sowohl die Blüten und Blätter, als auch die Wurzeln können eingesetzt werden. Er wächst fast überall, doch unterschätzen sollte man den Löwenzahn auf keinen Fall.  TARAXACUM OFFICINALE, so der botanische Name, hat aufgrund der Bitterstoffe, die im Herbst und Frühjahr in der Wurzel enthalten sind, eine besondere Heilwirkung für Galle und Leber.  Eine Löwenzahnkur im Frühjahr bringt den gesamten Organismus in Schwung, da Ablagerungen aus dem Körper gespült werden. Der Löwenzahntee wird aus den Blüten (getrocknet oder frisch) gewonnen und hat einen angenehmen Geschmack. Im Bichlhof verarbeiten wir den Löwenzahn zu Honig, der gesund und außerdem auch noch eine vielfältige Heilwirkung hat. Er eignet sich besonders gut zum Süßen von Müsli und als Zuckerersatz im Tee bei Bronchitis, Husten, Fieber und Frühjahrsmüdigkeit.



Likör aus Löwenzahn
Perfekt als Verdauungshelfer nach einer üppigen Mahlzeit

Zutaten:
40- 60 frische Blüten
1/2l Korn oder Obstler
1/2 kg brauner Zucker
1/2l Wasser

Zubereitung:
Blüten mit dem Alkohol mischen, zwei Wochen an einem hellen Ort stehen lassen und einmal täglich durchschütteln. Nach den zwei Wochen abseihen. Zucker und Wasser aufkochen und sirupartig einkochen lassen. Den Sirup überkühlen lassen, dann beide Flüssigkeiten mischen. In Flaschen abfüllen und noch einige Wochen ziehen lassen.

03.05.2016

Sammelleidenschaft im Bichlhof

Wenn der Schnee schmilzt und die ersten warmen Tage erreicht sind, dann ist FRÜHLING. Die ersten Pflanzen lassen dann nicht lange auf sich warten - eine der ersten Heilpflanzen ist der Huflattich. Auch geschichtlich gesehen ist diese Pflanze eine der ältesten - bereits der griechische Wissenschafter Hippokrates rühmte ihn. Für unsere hausgemachten Bichlhof Produkte ist der Huflattich nicht wegzudenken. Die Blüten sind enorm robust und wachsen so gut wie überall, egal ob auf sandigem oder magerem Boden, oder sogar in Kiesgruben.


Auch in unserer Bichlhof Boutique findet sich der heilende Huflattichtee. 

Aber welche Wirkung hat er eigentlich? Ein einfacher Aufguss der Blüten ist perfekt für Atemwegserkrankungen - vom Husten bis zum Asthma. Aber auch gegen Hautprobleme hilft der Huflattich, denn er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und blutstillend. 

Ab Mai stehen die Teesackerl wieder in unserer Vitrine für euch bereit. Wir sind auch schon fleißig beim Sammeln von anderen Kräutern - seid gespannt was noch alles kommt. 

30.03.2016

Abgedrehtes "dahoam" Gefühl

Dieses Gefühl, wenn man morgens das Fenster öffnet, sich die verträumten Augen reibt und die kühle Alpenluft die Nase streichelt, das ist Winter im Bichlhof.

Dieses Gefühl, wenn man Schritt für Schritt durch das Knirschen des Schnees stapft und sich danach bei einer Tasse Kräutertee die Zehen am Kaminfeuer wärmt, das ist Winter im Bichlhof.

Dieses Gefühl, wenn man sich die Skibrille aufsetzt, die Handschuhe überstreift, die Skier anschnallt und inmitten des majestätischen Bergpanoramas Schwünge in den Schnee zaubert, das ist Winter im Bichlhof.

Dieses Gefühl, wenn man nach der herrlichen Abfahrt von der Bichlalm die Skier abschnallt und den Tag in der Harmonie Oase entspannt ausklingen lässt, das ist Winter im Bichlhof.

Den Winter verabschieden wir nun wirklich, aber wer jetzt schon neugierig auf den Sommer im Bichlhof geworden ist, sollte sich selber vom "dahoam"- Gefühl im Bichlhof überzeugen. 


video
Wer neugierig auf unseren Song 'We can do a lot' ist, hier der Link:

09.02.2016

Mehr als nur ein Brot

Brot ist etwas Traditionelles, das aber seit einigen Jahren und besonders im Moment ein richtiges Comeback feiert. Man möchte wissen wo es herkommt, was drinnen ist und kauft dies beim Bäcker seines Vertrauens. Immer seltener lassen wir uns von seelenlosen Produkten überzeugen und sehnen uns nach etwas Besonderem und wenn der Wunsch nach einem guten Brot plötzlich kommt - und wir wissen alle manchmal kommen Gelüste zu den verschiedensten Tages- und Nachtzeiten - trifft man die Entscheidung das Brot selber zu backen.

Oftmals braucht es gar nicht viel für ein leckeres Brot - die Zutaten sind einfach gehalten und mit ein wenig Kreativität zaubert man etwas ganz Besonderes. Brot galt lange Zeit als schlichtes Lebensmittel, aber seit einigen Jahren kann man bei vielen Kreationen nicht mehr von Schlichtheit sprechen, sondern von richtigen Gaumenfreuden. Selbstgemachtes schmeckt einfach immer besser und man weiß was drinnen ist. Wer einmal damit anfängt sich sein eigenes Brot zu backen wird nie mehr etwas anderes wollen. Wenn einem dieser Duft von frisch gebackenem Brot in die Nase steigt, dann wünscht man sich doch sofort ein schönes Butterbrot mit frischem Schnittlauch und Meersalz.

Alle die jetzt Lust auf ein Butterbrot haben müssen wir enttäuschen, wir haben nämlich ein Tomaten Ciabatta, das ganz einfach zum selber backen ist - geht nicht gibts nicht!

Zutaten für 1 Ciabatta

300 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
150 ml warmes Wasser
1TL Salz
2 TL Zucker
180 g getrocknete Tomaten
2 EL Öl aus dem Tomatenglas

Zubereitung

Das Mehl in eine Schüssel sieben und die Hefe mit warmen Wasser und dem Zucker verrühren. Die Hefe muss sich vollständig auflösen, dann die Mischung zum Mehl hinzufügen und mit einer Gabel leicht vermengen. Der Teig sollte eine breiige Konsistenz erhalten und für kurze Zeit ruhen. Währenddessen die getrockneten Tomaten fein hacken. Die Tomaten, das Salz und Öl zur Vorteigmischung geben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend den Teig abdecken und an einem warmen Ort 45 Min. gehen lassen.
Nach der abgelaufenen Zeit die Arbeitsfläche bemehlen und eine lange Teigrolle formen und noch einmal 20 Min. gehen lassen. Den Ofen auf 200 ° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und das Ciabatta für 25 Min backen.
Tipp: nach der vorgeschriebenen Zeit im Ofen das Brot umdrehen und auf die Unterseite klopfen. Wenn sich das Klopfen hohl anhört ist das Ciabatta fertig. Diesen simplen Test kann man übrigens bei jedem Brot machen.

05.02.2016

Ein mehr als prickelndes Wochenende

„Du Uschi, wo hast du denn meine Insignien hingelegt?“, fragt Klaus ganz außer sich. „Klaus, die müssen doch noch im Koffer sein. Du hast sie eingepackt!“, so Uschi genervt. Klaus durchforstet seinen braunen Lederkoffer. „Ich hab nur die Bichlhof Visitenkarte gefunden.“, schreit Klaus. Im nächsten Augenblick versinkt er im Gedanken.

„Ach, das war ein schönes Wochenende. Schon allein der Empfang mit Champagner und den köstlichen Häppchen!“, murmelt Klaus halblaut vor sich hin. „Und dieses Menü – ein Gaumenschmaus. Warte, ich hab eh alles fotografiert!“, erwidert Uschi aus der Küche. Sie zückt ihr Smartphone und geht zu Klaus ins Schlafzimmer.

„Hier, die Jakobsmuschel mit Minzpesto.“, streckt sie Klaus den Bildschirm entgegen. „Oder da, das leckere Kalbsfilet.“ „Mit der goldgelben Erdäpfellasagne. Aber mein Highlight war ja das Dessert von der Tonkabohne.“, antwortet Klaus. „Und wie gut die einzelnen Champagner dazu gepasst haben. Einfach köstlich!“, sagt sie und kniet sich vor den Koffer. „Hier Klaus, was ist das?“, hebt sie ihren Blick und zückt Klaus Insignien aus einer Seitentasche. „Achja!“, beginnt Klaus lauthals zu lachen.

Diner au Champagne
30. Jänner 2016
Bichlhof

28.01.2016

Schon gewusst, dass ...

... nein heute starten wir einmal anders. Aber ich glaube auch DAS wussten Sie bestimmt noch nicht, denn es wird Zeit für eine persönliche Hopfnerische Familien Geschichte.
Auf der Bichlalm und somit dort wo ich aufgewachsen bin, gibt es jede Menge Pilze, wenn man nur den richtigen Platz findet, das weiß ich heute. Aber starten wir vom Anfang. Vor einigen Jahren hat mich mein Papa auf den Berg mitgenommen, um eine Wasserquelle auf der Bichlalm zu kontrollieren. Bei der Besichtigung war der Lisa ein wenig langweilig und hat sich auf den Weg tiefer in den Wald gemacht. Nach einem begeisterten Aufschrei wurde mein Papa hellhörig und begann mich zu suchen, als er entdeckte warum ich so fröhlich aufschrie. Ein Waldboden voller Eierschwammerl und Steinpilze. Jeder Pilzsucher weiß was das bedeutet - man hat den perfekten Platz gefunden. Und somit ist es jährlich ein festes Ritual, dass wir einen Vater Tochter Ausflug auf die Bichlalm machen um Schwammerl zu suchen.
Lisa Hopfner

P.S. das war bestimmt nicht die letzte Geschichte von mir ;)

Selbstverständlich hat sich unser Küchen-Team auch zu diesen Spezialitäten etwas einfallen lassen - und ist total einfach zum selber nachkochen. Also einfach mal nachkochen in der Herbstzeit.

Steinpilz - Tagliolini mit Kürbis

Zutaten
400 g Tagliolini
200 g Steinpilze
150 g Muskatkürbis (in dünne Streifen geschnitten)
2 Knoblauchzehen fein geschnitten
1 kleine Zwiebel fein in Würfel geschnitten
kleiner Bund Petersilie fein gehackt
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Olivenöl

Zubereitung
Die Nudeln im Salzwasser al dente kochen und in der Zwischenzeit die Steinpilze blättrig schneiden.
In Olivenöl mit den Zwiebeln, Knoblauch und Muskatkürbisstreifen anschwitzen. Das Gemüse würzen und die Tagliolini dazugeben. Gut durchmischen und zum Schluss die Petersilie hinzufügen. Tipp: Steinpilze haben einen sehr intensiven Geschmack (stärker wie andere Pilzarten), deshalb ist es das Beste den Eigengeschmack beizubehalten. Das gelingt am Besten indem man die Steinpilze nur anröstet und darauf achten, dass sie trocken verwendet werden, damit sie nicht zu viel Wasser verlieren.






27.01.2016

Die temperamentvollen Amigos...

Im heutigen Gin Rätsel wird es warm und wir gehen in die südliche Gegend. Dieser Gin hat katalanische Wurzeln und kommt aus einem Fischerdorf an der Costa Dorada, er zählt somit zu den eher seltenen Gins aus Spanien. Es werden ausschließlich Botanicals aus der umliegenden Region verwendet - Wacholder, Orangen- und Zitronenschale, Koriander und Kardamom sind die Grundzutaten für diesen Gin. Mit seinem mediterranen Charme versucht die Spirituose zu punkten. So stammt beispielsweise der Thymian aus der Türkei, Rosmarin aus Griechenland, Basilikum aus Italien und grüne Arbequina-Oliven aus Spanien. Mit diesen Zutaten erhält der heutige Gin seinen typischen und beliebten Geschmack. Laut Hersteller soll man sich beim ersten
Schluck an das Mittelmeer versetzt fühlen - eine Probe ist es definitiv Wert.
In unserer Bichlhof Gin Karte servieren wir diesen Gin mit dem beliebten Fever-Tree Mediterranean Tonic Water, der das Aroma des Gin Mare besonders gut hervorhebt.
Wer jetzt Lust auf einen richtig guten Gin Tonic bekommen hat ist in unserer Bichlhof Bar genau richtig - das Bichlhof- Team und vor allem unser Barman Roberto freuen sich auf euch.




09.01.2016

Der beschweppste Schotte...

Das Gin rätseln kann starten! 
Erst seit 1999 wird der Gin von William Grant & Sons in Girvan, Schottland hergestellt. Diese Art von Destillat wird in Kleinserien von 450 Litern oder weniger produziert, um das Niveau möglichst hoch zu halten.
Die Aromen der Rose und Gurke spielen eine essenzielle Rolle bei dieser Sorte von Gin. Es werden bemerkenswerte bulgarische Damascena Rosen gezüchtet und speziell ausgewählte Gurken von den besten Herstellern verwendet. Außerdem werden zwei verschieden Brennkessel für die Produktion verwendet - Bennet Destillieranlage und zusätzlich noch die Carter-Head Destillieranlage. Durch diese Kombination weißt der Gin eine außerordentlich glatte Nuance auf, dadurch ist das typische Wacholderaroma, die Gins normalerweise aufweisen, nur sehr schwach vertreten. 
Trotz seiner feinen Nuancen von schwarzem Pfeffer ist er insgesamt eher geschmacksarm. Dieser Gin wird nicht mit Zitrone getrunken, wie ein traditioneller Gin Tonic, sondern mit Eis, Gurke und etwas schwarzem Pfeffer.
Die rede ist vom schottischen Hendrick's Gin 
In unserer Bichlhof Gin Karte empfehlen wir den Hendrick's mit dem Schweppes Tonic zu genießen - ein starkes Duo die Zwei.